Tom Kenyon
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Der Aethos und nicht-duale Bewusstseinszustände

Eine Botschaft der Hathoren vom 20. September 2012 gechannelt von Tom Kenyon

In dieser Botschaft möchten wir einige der wesentlichen Zusammenhänge zwischen manifestierter Realität und nicht-dualen Bewusstseinszuständen diskutieren.

Geist und Bewusstsein

Ehe wir beginnen, würden wir allerdings gern darlegen, wie wir die Begriffe »Bewusstsein« und »Geist« verwenden.

Für uns ist euer Bewusstsein in Hinsicht auf alle Phänomene transzendent. Es wird nicht durch die neurologische Aktivität in eurem Nervensystem begrenzt. Das Bewusstsein ist auch in Hinsicht auf Zeit und Raum – so wie ihr beides wahrnehmt – transzendent. Und es ist das Bewusstsein, das es euch ermöglicht, durch energetische Strudel zu reisen, die aus den Zwängen der verkörperten Existenz hinausführen.

Der Geist, so wie wir den Begriff verwenden, bezieht sich auf die sensorischen, mentalen und emotionalen Erfahrungen, die ihr als Ergebnis verschiedener Veränderungen in eurem Nervensystem erlebt. Genau in diesem Augenblick erzeugt ihr beim Lesen die Bedeutung der hier geschriebenen Worte mithilfe eures physischen Gehirns und eures physischen Nervensystems. Ihr erzeugt die Bedeutung unserer Worte durch das Fenster eures Geistes. Doch dieses Fenster wird durch die Begrenzungen eures Nervensystems nicht nur erschaffen, sondern auch eingeschränkt.

Unsere Botschaften sind linguistisch kodiert. In der Syntax (Ordnung) unserer Mitteilungen befinden sich an mehreren Stellen Strudel – Wurmlöcher –, durch die ihr euren Geist zeitweise transzendieren und in das unendliche Mysterium des Bewusstseins eintreten könnt.

Unser Verständnis der höheren Dimensionen

So wie wir uns selbst erfahren, existieren wir innerhalb von verschiedenen Bewusstseins­dimensionen. Abhängig vom Grad unserer persönlichen Evolution manifestieren wir uns im Bereich zwischen der vierten und der zwölften Dimension. Bis einschließlich zur neunten Dimension können wir zwischen unserer anthropomorphen Form, die menschenähnlich aussieht, und unserem Lichtkörper wechseln.

Wenn wir zur zehnten Dimension aufsteigen, lösen sich all unsere Verbindungen zu unserer anthropomorphen Form auf. Wir werden im Grunde genommen zu geometrischen Lichtformen. Wenn wir in unserer persönlichen Evolution fortschreiten, können wir uns in der zehnten, elften und zwölften Dimension auf eine Vielzahl von Arten ausdrücken.

Jede Steigerung unseres Bewusstseins bringt ein größeres Verständnis für die Vernetzung aller Geschöpfe und aller Aspekte des Kosmos mit sich. Das seltsame Paradoxon der Existenz wird klar erkennbar, wenn wir in die zehnte Dimension eintreten.

Vernetzung und Nicht-Dualität

Wir teilen diese Informationen mit euch, weil euch etwas Ähnliches widerfährt, wenn ihr in die höheren Dimensionen eures eigenen Seins aufsteigt. Von der zehnten und bis einschließlich zur zwölften Dimension erweitert sich das Gewahrsein für die Vernetzung, und ebenso steht es um das Gewahrsein für die Nicht-Dualität – die Mutter aller Dinge. Genau dies ist das Paradoxon des Bewusstseins, von dem wir gerade gesprochen haben. Es wurde auch von einigen eurer größten Philosophen thematisiert.

Für uns ist das Erreichen der Nicht-Dualität nicht der Endpunkt, sondern eher ein Träger, der zu größerer Meisterschaft und einem erhöhten Verständnis dafür führt, wie positive Ergebnisse erschaffen werden können.

Unser Verständnis der Nicht-Dualität

In einem nicht-dualen Bewusstseinszustand erleben wir, ganz genauso wie ihr, das Verschwinden der Gegensätze. In nicht-dualen Bewusstseinszuständen verschwindet die Dualität – so wie sie in der relativen Existenz erfahren wird –, und wir erleben ein gesteigertes Gefühl des zentrierten Gewahrseins und der Gelassenheit.

In den tiefsten nicht-dualen Zuständen gibt es nur das reine Bewusstsein, das sich selbst erfährt.

Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass nicht-duale Bewusstseinszustände relativ zum Wahrnehmenden sind. Wenn ihr die Nicht-Dualität also durch euer Herzchakra erlebt, kann es gut sein, dass ihr unpersönliche Liebe erfahrt – ein tiefes Gefühl kosmischer Verbundenheit.

Tatsächlich seid ihr in diesem Zustand der Einheit zwischen Nicht-Dualität und dem Herzen wie betört und verliebt euch sozusagen in den Kosmos. Und in diesem Paradox des Herzens werdet ihr zum Geliebten – und alles, was ihr seht und miterlebt, wird ebenso zum Geliebten.

Dies ist zwar ein wunderschöner Bewusstseinszustand, doch es handelt sich dabei nicht um reine Nicht-Dualität. Wenn ihr euch zu den höheren Chakras hochschwingt, verändern sich die Erfahrungen der Nicht-Dualität. Wenn ihr euch im Kronenchakra niederlasst, wird Nicht-Dualität in ihrer reinen Form erlebt – reines Bewusstsein, das sich seiner selbst gewahr ist. In diesen höheren Dimensionen der Nicht-Dualität hat das persönliche Selbst keine Bedeutung mehr.

Das Paradox der Schöpfung besteht darin, dass sie sich von den reinsten Zuständen der Nicht-Dualität bis in die polarisiertesten Existenzzustände entfaltet. Entsprechend gibt es in eurem Bewusstsein zwei scheinbar widersprüchliche Zustände: den der relativen Existenz (damit ist euer verkörpertes Leben in Zeit und Raum gemeint) und die nicht-dualen Bewusst­seinszustände, in denen alle Polaritäten und Konflikte verschwinden.

Aus unserer Perspektive sind die nicht-dualen Bewusstseinszustände, wie schon gesagt, Träger, die zu größerer Meisterschaft im Erschaffen führen, und nicht der Schlusspunkt oder das Ziel der Evolution.

Vernetzung und Eins-Sein

An dieser Stelle halten wir es für notwendig, einen wichtigen Unterschied zwischen Vernetzung und dem Konzept des »Eins-Seins« zu diskutieren. Wir halten diese beiden Begriffe nicht für austauschbar. Auf der Erde gibt es viele verschiedene Definitionen für »Eins-Sein«, weshalb wir hier nicht auf alle Feinheiten und Unterschiede eingehen können.

Stattdessen wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was wir als den wichtigen Unterschied betrachten. Einige Personen glauben, dass Vernetzung dasselbe ist wie »Eins-Sein« und dass ihr, wenn ihr in höhere Bewusstseinszustände und höhere Dimensionen des Seins eintretet, mit einer großen Lichtquelle verschmelzt, in der alle Unterschiede verschwinden. Wir sehen das nicht so.

Vernetzung beziehungsweise Vernetztheit ist das Anerkennen des Umstands, dass alle Geschöpfe und Aspekte des Kosmos zusammenhängen, gleichzeitig aber einzigartige Unterschiede aufweisen. Diese Unterschiede sind nicht nur einzigartig, sondern auch faszinierend. Manchmal sind sie lästig, manchmal bereichernd. Aber sie sind Teil des Wandteppichs der manifestierten Realität und nicht überflüssig.

Eine der Schwierigkeiten, die wir in Bezug auf das Konzept des »Eins-Seins« sehen, das derzeit von einigen Vertretern der New Age- und Personal Growth-Gemeinschaft vertreten wird, besteht darin, dass die einzigartigen Unterschiede zwischen Menschen verleumdet werden. Weil alles irgendwie »eins« ist, kann es passieren, dass die angemessenen energetischen Grenzen zwischen Individuen unberücksichtigt bleiben – und so geschieht es auch oft. Darüber hinaus nutzen einige Individuen dieses Glaubenssystem (des »Eins-Seins«) als Ausrede, um keine persönliche Verantwortung zu übernehmen. In unserer Erfahrung unserer Selbst bleiben wir durch alle Dimensionen hindurch einzigartige Individuen, und die höheren Dimensionen unseres Seins löschen unsere Einzigartigkeit nicht etwa aus, sondern dienen vielmehr dazu, mehr Gelegenheiten zur Schöpfung zu ermöglichen.

Der Aethos

Nun würden wir euch gern ein Hilfsmittel näherbringen, das euch dabei unterstützen soll, Zugang zu den größten kulturellen Schätzen zu erlangen. Wir nennen es den Aethos (ausgesprochen: A-E-THOS). Der Aethos ist eine Bewusstseinsbandbreite, die in der reinen Nicht-Dualität verankert ist.

Wenn ein Hathor in die zehnte Dimension eintritt, gibt es für ihn viele Möglichkeiten und Arten der Manifestierung. Einige von uns entscheiden sich dafür, zeitweise Teil einer Schwingungsgemeinschaft zu werden. Diese Gemeinschaft besteht aus individuellen Hathoren aus der zehnten, elften und zwölften Dimension. Diese Individuen betreten die Nicht-Dualität durch eigenen Willen und bleiben zum Wohl anderer Geschöpfe freiwillig eine Zeitlang in dieser Bewusstseinsschwingung.

Die meisten Individuen bleiben nur für begrenzte Zeit im Aethos, andere hingegen erwecken nicht den Anschein, als wollten sie jemals wieder gehen. Wenn ein Geschöpf den Aethos betritt, werden alle persönlichen Unterschiede beiseitegelegt. Ein Geschöpf, das sich im Aethos befindet, hat keinen Namen. Die gesamte persönliche Identität ist durch die vollkommene Verschmelzung mit der Nicht-Dualität ersetzt worden. Diese Geschöpfe »halten« diese Schwingung der Nicht-Dualität zum Wohle anderer, da die Nicht-Dualität die Mutter aller Dinge und der Stoff ist, der aller Existenz zugrunde liegt.

Sich in Gegenwart eines Aethos zu befinden bedeutet, in die Nicht-Dualität emporgehoben zu werden.

Jeder von euch erfährt den Aufenthalt in einem Aethos anders, je nachdem, an welchem Punkt eurer persönlichen Evolution ihr euch befindet und mit was für Problemen ihr euch in der Dualität konfrontiert seht.

Aber unabhängig davon, wie komplex oder schwierig eure persönlichen Probleme auch sein mögen – die Anwesenheit eines Aethos wird euch emporheben, und aus diesem Grund teilen wir diese Informationen jetzt mit euch.

Für diejenigen unter euch, die weit fortgeschritten sind, wird es reichen, einfach nur den Namen Aethos zu hören und seine nicht-duale Natur zu verstehen, um sich mit seiner Hilfe mit der Nicht-Dualität verbinden zu können.

Doch viele Menschen empfinden einen solchen Weg beziehungsweise eine solche Methode als ausgesprochen schwierig. Deshalb wollen wir euch ein Klanggeschenk anbieten, das euch dabei helfen soll. Diese Klangmeditation ist eine Nachbildung der Lichtreiche, in denen der Aethos residiert.

Der Aethos strahlt Lichtschwingungen ab, und diese Schwingungen können auf den menschlichen Hörbereich hinuntertransformiert werden. Was ihr hört, wenn ihr der Aethos Sound Meditation lauscht, ist also eine Übersetzung von Licht in Klang. Es ist die harmonische Essenz des Aethos, so wie er sich in der zehnten Dimension manifestiert.

Wir raten euch, auf unterschiedliche Weise mit dem Anhören dieses einzigartigen Klang­geschenks zu experimentieren. Beim ersten Hören solltet ihr eure volle Aufmerksamkeit dem Klang widmen. Lasst den Klang zum Schwerpunkt eurer Aufmerksamkeit werden. Wenn eure Gedanken zu wandern beginnen, bringt sie zurück zum Klang.

Dann solltet ihr beim Zuhören eure Aufmerksamkeit auf euer Herzchakra in eurer Brustmitte fokussieren.

Hört euch die Klangmeditation als Nächstes an, während ihr eure Aufmerksamkeit auf euer Halschakra richtet.

Richtet danach beim Hören eure Aufmerksamkeit auf euer Drittes Auge (»Ajna«), das sich zwischen euren Augen auf der Nasenwurzel befindet.

Und als Letztes richtet ihr eure Aufmerksamkeit beim Hören der Aethos Sound Meditation auf euer Kronenchakra auf eurem Kopf.

Fühlt und spürt die Unterschiede, wenn ihr der Aethos Sound Meditation von diesen verschiedenen Chakras aus lauscht. Viele von euch werden den Eindruck haben, dass es sich natürlicher anfühlt, sich beim Anhören der Aethos Sound Meditation auf ein bestimmtes Chakra zu konzentrieren. Wir raten euch, euch beim Anhören zur Vorbereitung auf die bevorstehende Weltmeditation auf dieses Chakra zu fokussieren.

Der evolutionäre Intelligenztest

Aus unserer Perspektive ist eines der Charakteristika eines fortgeschrittenen Bewusstseins die Anerkennung der Vernetzung. Sie anzuerkennen ist ein evolutionärer Intelligenztest, und eure Spezies befindet sich mitten in diesem Test. Die Menschheit kann als Kollektiv nicht so weiterleben, wie sie es bisher getan hat – ein Leben in dem Irrglauben, dass die Menschen die Erde plündern können, ohne dass das Konsequenzen für die Erde, für die unendlich vielen Lebensformen auf der Erde und die Menschheit selbst hätte.

Die Weltmeditation

Das Ziel der Weltmeditation besteht darin, der emotionalen Atmosphäre eures Planeten eine Schwingungseigenschaft hinzuzufügen.

Ihr habt ein angeborenes Recht darauf, dies zu tun, da ihr in Zeit und Raum verkörpert seid und zeitweise auf dieser Erde lebt. Als Bewohner dieses Planeten habt ihr ein Recht darauf, positive Ergebnisse zu unterstützen.

Der spezifische Zweck dieser Weltmeditation besteht darin, den Prozess zu beschleunigen, in dem die Menschheit als Kollektiv die Vernetzung anerkennt und von den Miasmen und dem Irrglauben der kollektiven Menschheitsgeschichte übergeht zu einer neuen Konstellation kultureller Überzeugungen, die dazu dienen werden, die höhere Bestimmung der Menschheit zu entfalten. Dies wird mithilfe eurer Vorstellungskraft – der Kraft eures Willens und eurer Absichten – geschehen, zusammen mit den kreativen Potenzialen, die den nicht-dualen Bewusstseinszuständen innewohnen.

Die Weltmeditation wird am 4. November zwischen 15 und 16 Uhr PST (Pacific Standard Time) stattfinden. Sie wird zwar weltweit abgehalten, doch ihr energetischer Verbindungs­punkt befindet sich in Seattle, Washington, und zwar im Rahmen der letzten Stunde eines Hathoren-Intensivseminars mit dem Titel Die Kunst, neue Realitäten zu säen.

Für die Dauer dieser Meditation wird der Aethos in den Raum eintreten, der von all jenen erschaffen wird, die das Intensivseminar besuchen. Von diesem Verbindungspunkt ausgehend wird der Aethos seine Energetik über die ganze Welt ausbreiten, hin zu all jenen, die beschlossen haben, an dieser Unternehmung (der Weltmeditation) mitzuwirken.

Es spielt keine Rolle, wo auf der Erde ihr euch körperlich befindet. Außerdem wird die vom Aethos erzeugte Energetik fünfundzwanzig Stunden lang fortwirken, auch wenn die Meditation in Seattle offiziell um 15 Uhr beginnt und um 16 Uhr endet. Mit anderen Worten: Der Aethos wird seine Energetik aus der zehnten Dimension weiter an all jene Individuen abstrahlen, die sich entschieden haben, an der Weltmeditation am 4. November um 15 Uhr PST teilzunehmen.

Während dieser fünfundzwanzig Stunden könnt ihr euch der Weltmeditation jederzeit anschließen.

Tatsächlich könnt ihr euch dieser speziellen Meditation jederzeit anschließen, wenn ihr den Wunsch verspürt, die Gedankenform der Vernetzung zur Menschheit zu »senden«. Wenn ihr kollektiv in die intensiveren Phasen der planetaren Transformation eintretet, werden diejenigen von euch, die auf die Realität der Vernetzung eingestimmt sind, »wissen«, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diese Gedankenform mithilfe dieser bestimmten Meditation an eure Mitmenschen zu senden.

Ihr solltet wissen, dass ihr mit dieser Meditation keinen direkten Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse nehmt, sondern vielmehr eine positive Gedankenform ans menschliche Kollektiv »sendet«. Für welche Handlungen sich einzelne Menschen in Bezug auf die Anerkennung der Vernetzung entscheiden (oder eben auch nicht), liegt einzig und allein bei jedem Individuum.

Auch der Aethos tut dies nicht und ist auch gar nicht dazu in der Lage, ins menschliche Bewusstsein einzugreifen. Ein Mensch muss sich dafür entscheiden, in eine Schwingungsausrichtung mit dem Aethos einzutreten. Anders gesagt: Der Aethos ergreift keine Maßnahmen. Er strahlt einfach nur seine Natur ab, die nicht-duales Bewusstsein ist.

Die eigentliche Meditation

Wir raten euch, dass ihr die Meditation damit beginnt, euch dreißig Minuten lang die Aethos Sound Meditation anzuhören. Während dieser Phase solltet ihr eure Aufmerksamkeit auf euer Herzchakra richten – außer ihr spürt intuitiv, dass es besser wäre, eure Aufmerksamkeit auf ein anderes Chakra zu richten.

Nachdem ihr die Aethos Sound Meditation angehört habt, solltet ihr einfach schweigend euer Gewahrsein auf euer Herzchakra (oder ein anderes Chakra, mit dem ihr arbeiten möchtet) richten. Nachdem ihr euch etwa eine Minute lang auf das Chakra eurer Wahl konzentriert habt, stellt ihr euch vor, dass ein Teil von euch (d.h. euer KA oder »ätherischer Doppelgänger«), wo auch immer auf der Erde ihr euch körperlich gerade befindet, über euch aufsteigt. Stellt euch vor, wie dieses zweite Ich, das genauso aussieht wie euer körperliches Ich, zu einem Standort sechzig Meilen (96,5 km) oberhalb der Erde hinaufschwebt, wo ihr all jene auf der ganzen Welt bei der Hand nehmt, die ebenfalls an der Meditation teilnehmen.

Diese Verbindung, dieses Händereichen, ist eine symbolische Repräsentation der Gedankenform, die wir als »Vernetzung« bezeichnen. Sie besteht in der Anerkennung, dass die gesamte Menschheit miteinander verbunden ist und dass diese Verbundenheit parallel zu den einzigartigen Unterschieden zwischen allen Individuen existiert.

Die Person, deren Hand ihr ergreift, lebt auf der Erde vielleicht weit entfernt von euch. Vielleicht hat er oder sie eine ganz andere Sicht auf die Realität als ihr. Vielleicht hängt er oder sie einer anderen Religion an als ihr, vielleicht auch gar keiner. Die Person, deren Hand ihr haltet, sieht sich wegen der Gegend, aus der sie stammt, und der Kultur, an die sie sich anpassen muss, im Augenblick vielleicht mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert als ihr. Und trotz all dieser Unterschiede seid ihr miteinander vernetzt.

Teil dieses Meeres der Vernetzung ist auch das Reich der Devas, der Erdgeister, der Elementarwesen und der unzähligen Lebensformen auf eurer Erde sowie die Erde selbst. Diejenigen unter euch, die sich verschiedener Dimensionen bewusst sind, werden möglicherweise eine Verbindung mit intergalaktischen Intelligenzen und kosmischen Körpern erfahren, darunter die Sonne und die Zentralsonne – das Schwarze Loch, das das Zentrum eurer Galaxie bildet.

Uns ist bewusst, dass einige von euch, die das hier lesen, durch die Qualität und den Zustand der Menschheit so entmutigt sind, dass sie es schwierig, wenn nicht unmöglich finden werden, anderen Menschen die Hand zu reichen. Wenn ihr zu diesen Personen zählt, raten wir euch, den Naturgeistern die Hand zu reichen. Durch diese Handlung werdet ihr einen Beitrag zur Kraft der Transformation leisten.

Vorbereitung auf die Weltmeditation

Wenn ihr beschließt, euch uns bei der Weltmeditation anzuschließen, möchten wir euch bitten, vorher regelmäßig mit der Aethos Sound Meditation zu arbeiten. Diese Vorbereitungs­arbeit dient dem Zweck, dass ihr mit den Bewusstseinszuständen vertraut werdet, die der Aethos in euch hervorruft.

Wenn ihr es in eurem Leben gerade mit Schwierigkeiten zu tun habt, raten wir euch, die Aethos Sound Meditation mindestens einmal täglich anzuhören. Dies soll euch dabei helfen, in einen anderen Bewusstseinszustand einzutreten. Aus dieser Perspektive werden eure Schwierigkeiten kleiner werden und/oder eure Fähigkeit, mit ihnen zurechtzukommen, wird zunehmen.

Das Endergebnis besteht darin, dass ihr emporgehoben werdet, und wir brauchen so viele angehobene Individuen wie möglich, die an der Weltmeditation teilnehmen. Lasst uns das anders formulieren … Wenn ihr innerlich vergiftet seid, solltet ihr täglich mit der Aethos Sound Meditation arbeiten, zum einen für euer persönliches Wohl und zum anderen für den Welt-Sangha (die Gemeinschaft).

Übrigens seid ihr auch dann, wenn ihr nicht an der Weltmeditation teilnehmen möchtet, herzlich eingeladen, euch die Aethos Sound Meditation anzuhören und sie als Mittel zur persönlichen Transformation zu nutzen.

Die Aethos Sound Meditation: Letzte Gedanken

Die Aethos Sound Meditation präsentieren wir euch mit Freude und großen Erwartungen. Wir vertrauen darauf, dass sie euch ein Gefühl der inneren Klarheit und eine verstärkte Fähigkeit bringen wird, mit den chaotischen Ereignissen auf eurer Welt zurechtzukommen.

Wir gehen auch davon aus, dass euch der Aethos einen Weg zu eurer eigenen Nicht-Dualität eröffnen wird und dass ihr als manifestierte Schöpferwesen beides zusammenbringen werdet – die Einzigartigkeit eures Lebens und die Kraft der Nicht-Dualität.

Möge diese Vereinigung eine Wohltat für euch und all eure Beziehungen sein.

Die Hathoren, den 20. September 2012

Toms Gedanken und Beobachtungen

Ich halte diese spezielle Botschaft der Hathoren für eine ihrer informationshaltigeren Übermittlungen. Selbst nachdem ich sie mehrfach gelesen habe, finde ich immer noch neue Ebenen von Einsichten.

Es werden verschiedene Themenbereiche diskutiert, aber ich beschränke meine Kommentare auf den Aethos und die Klangmeditation, die den ersten Teil der Weltmeditation am 4. November darstellen wird.

Der Aethos

Meine erste Begegnung mit dem Aethos erfolgte vor etwa einem Jahr bei der Vorbereitung eines Hathoren-Intensivseminars mit dem Titel Transmissions of Light. Einige Monate vor der Veranstaltung befand ich mich in einer meiner regelmäßig wiederkehrenden Existenzangst­phasen, und einer meiner Mentoren begleitete mich in die Reiche der zehnten Dimension, wo er mich anwies, mich einfach zum Aethos zu »setzen«.

Ich beruhigte mich umgehend und trat schnell in einen Zustand ein, den ich als eine Art von Samadhi (yogische Trance) wiedererkannte, in dem ich tiefer und tiefer in einen nicht-dualen Bewusstseinszustand versank. Der innere Aufruhr, der meinen Verstand mehrere Stunden lang ganz klar beherrscht hatte, verschwand urplötzlich, innerhalb weniger Minuten. Das ist keine Kleinigkeit – und es geschah einfach nur, indem ich mich in der Präsenz des Aethos »niedergelassen« hatte.

Wie die Hathoren in dieser Botschaft erwähnen, taucht die Vorstellung der Nicht-Dualität in verschiedenen großen Philosophien auf, von denen einige bis zu den Upanishaden und dem Bhagavad Gita des alten Indiens, den nicht-dualen Lehren verschiedener Mystiker und Weiser sowie zu den Hauptlehren des Buddhismus zurückverfolgt werden können, um nur einige zu nennen.

Der Aethos, bei dem ich »saß«, war, wie ich bereits sagte, ein Hathor aus der zehnten Dimension. Wann immer ich eine hellsichtige Wahrnehmung dieses Wesens habe, sehe ich »es« ganz klar als eine Lichtkugel, die sich aus dreizehn gegenläufig rotierenden, ineinander eingebetteten Kugeln zusammensetzt. Mein Gefühl sagt mir, dass die Größenverhältnisse , die durch diese gegenläufig rotierenden Kugeln erzeugt werden, sich zusammenschließen, um eine nicht-duale Energetik zu erzeugen. Und diese ist es, die mich so stark beeinflusst hat.

Ich habe hier von einem »Es« gesprochen, weil das Wesen keinerlei Zeichen einer Geschlechtszugehörigkeit aufwies. Während die Hathoren, denen ich zwischen der vierten und der neunten Dimension begegnet bin, sowohl einen Lichtkörper als auch eine einem Geschlecht zugehörige anthropomorphe Form aufweisen, zeigen sich die Hathoren, denen ich in der zehnten, elften und zwölften Dimension begegnet bin, einzig und allein als geometrische Lichtformen.

Die Aethos Sound Meditation

Als ich die Aethos Sound Meditation aufzeichnete, wurde ich von einem Hathoren aus der zehnten Dimension angeleitet. In technischer Hinsicht war die Erfahrung faszinierend. Bei der Aufnahme jeder einzelnen der acht Spuren, aus denen sich die Aufzeichnung zusammensetzt, veränderte dieses Geschöpf meine Stimme auf bestimmte Weise und in bestimmten Verhältnissen zu den vorher erfolgten Klangaufzeichnungen. Nachdem ich die Grundspuren aufgezeichnet hatte, habe ich sie nach Anleitung des Wesens einfach geschichtet und geloopt, um sie den Lichtfluktuationen anzunähern, aus denen »es« besteht. Die Klänge sind nicht elektronisch manipuliert – was bedeutet, dass ich den EQ in keiner Weise verändert habe. Es wurden auch weder Hall noch andere Effekte zu meiner Stimme hinzugefügt. Die Klänge, die Sie in der Aethos Sound Meditation hören, sind rein natürlich und bar jeden Effekts, so schwer man sich das vielleicht auch vorstellen kann, nachdem man sie gehört hat.

Am Ende dieser Botschaft finden Sie zwei Links zu zwei verschiedenen Versionen dieser Klangmeditation. Die erste ist fünf Minuten und vier Sekunden lang. Sie soll Ihnen den Versuch erleichtern, sich vorsichtig an die Sache heranzutasten. Ich würde Ihnen dazu raten, mit dieser Version anzufangen. Sehen Sie, was sich Ihnen in den kurzen fünf Minuten, die Sie zum Anhören brauchen, offenbart.

Arbeiten Sie so, wie die Hathoren es vorgeschlagen haben, mit dieser fünfminütigen Audio-Datei. Widmen Sie beim ersten Hören Ihre ganze Aufmerksamkeit den Klängen. Richten Sie beim zweiten Hören Ihre volle Aufmerksamkeit auf ihr Herzchakra (unter Ihrem Brustbein in der Mitte Ihrer Brust). Richten Sie beim dritten Hören Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Halschakra. Konzentrieren Sie sich dann auf Ihr Drittes Auge (zwischen Ihren Augen auf der Nasenwurzel). Beim letzten Hören richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Kronenchakra (auf Ihrem Kopf). Es könnte besser sein, wenn Sie den Prozess in getrennten Sitzungen durchlaufen, um eine »energetische Überlastung« zu vermeiden.

Die zweite Version ist für all jene unter Ihnen bestimmt, die an der Weltmeditation am 4. November teilnehmen und/oder sich über einen längeren Zeitraum hinweg in der Gegenwart eines Aethos aufhalten möchten. Diese zweite Audio-Datei ist dreißig Minuten lang, was dem Zeitraum entspricht, den die Hathoren vor dem symbolischen Händehalten in der letzten Etappe der Weltmeditation mit dem Aethos verbringen werden.

Wenn Sie vorhaben, an der Weltmeditation teilzunehmen, möchte ich Sie sehr darum bitten, schon lange vor dem 4. November anzufangen, sich diese lange Version anzuhören. So gewinnen Sie Erfahrung mit den verschiedenen Seelenzuständen, die die Klangmeditation in Ihnen hervorruft.

Anweisungen für die Weltmeditation

Wie die Hathoren bereits erwähnten, wird sich die Energetik des Aethos über einen Zeitraum von fünfundzwanzig Stunden auf all jene ausbreiten, die an der Weltmeditation teilnehmen. Der Prozess beginnt um 15 Uhr PST (Pacific Standard Time) am 4. November und endet um 16 Uhr PST am 5. November. Das bedeutet, dass Sie während dieser fünfundzwanzig Stunden jederzeit in die Meditation einsteigen und Teil des Welt-Sanghas (Gemeinschaft) werden können. Um die genaue Zeit der Meditation in Seattle für Ihre Zeitzone zu ermitteln, können Sie verschiedene Weltzeit-Webseiten zurate ziehen, darunter auch diese hier.

Beginnen Sie die Meditation, indem Sie dreißig Minuten lang die Aethos Sound Meditation anhören. Damit heben Sie Ihren Bewusstseinszustand an und fördern die »Pumpe der Schöpfung«, da die Hathoren argumentieren, dass nicht-duale Bewusstseinszustände Träger für kreative Zustände sind.

Stellen Sie sich nun vor, wie Ihr KA (Ihr ätherischer Doppelgänger), oder eine Version von Ihnen, zu einem Standort sechzig Meilen (96,5 km) oberhalb Ihres Standorts auf der Erde hinaufschwebt. Stellen Sie sich als Nächstes vor, dass sie die Hände anderer Menschen aus der ganzen Welt halten. Dieses Händehalten ist ein Akt der Vorstellungskraft, der eine Anerkennung der Vernetzung symbolisiert. Wie die Hathoren erklärt haben, negiert diese Art der Vernetzung unsere Unterschiede nicht, sondern schließt sie mit ein. Der Akt des Händehaltens über der Erde erkennt an, dass wir alle miteinander vernetzt sind, inklusive anderer Lebensformen und energetischer Intelligenzen.

Wie lange Sie diesen Visualisierungszustand wahren, liegt ganz bei Ihnen. Ich würde Ihnen zu einer Dauer von mindestens fünf bis zehn Minuten raten. Sobald Ihre Gedanken zu wandern beginnen, was sie mit großer Wahrscheinlichkeit tun werden, bringen Sie den Fokus Ihrer Aufmerksamkeit einfach wieder zurück zu dem »Ich«, das sechzig Meilen über der Erde schwebt.

Wenn Sie die Weltmeditation abgeschlossen haben, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um die Sphäre aller Möglichkeiten anzuwenden, um die persönlichen Ergebnisse zu energeti­sieren, die Sie gern manifestieren möchten. Wenn Sie die gleichnamige Hathoren-Botschaft nicht gelesen haben, sollten Sie dies vor der Weltmeditation nachholen.

Verläuft diese Hathoren-Weltmeditation so wie die vorigen, könnte es sich um eine energetisch aufgeladene Erfahrung handeln. Wenn Sie die Meditation als äußerst intensiv erleben, sollten Sie sich danach ausruhen und sich dabei möglichst sogar hinlegen.

Wenn Sie möchten, können Sie während der fünfundzwanzigstündigen Periode wiederholt und so oft, wie Sie wollen, in die Meditation einsteigen. Lassen Sie sich von Ihrer Wohlfühlzone leiten.

 

Anmerkung: Wenn Sie mit der dreißigminütigen Aethos Sound Meditation arbeiten wollen, laden Sie diese bitte auf Ihren Computer herunter statt sie über den Server anzuhören. Wenn sich zu viele Menschen auf einmal die Aethos Sound Meditation über den Server anhören, könnte dieser zusammenbrechen, wodurch andere die Audio-Datei nicht mehr hören oder herunterladen können. Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie am Tag der Meditation nicht davon abhängig sind, diese Klangmeditation über unsere Webseite anhören zu können. Der Server wird nicht alle »bedienen« können. Laden Sie die Datei vor dem Tag der Meditation herunter.

Wichtiger Hinweis: Hören Sie die Aethos Sound Meditation nicht in Situationen, in denen Aufmerksamkeit erforderlich ist, etwa wenn Sie Autofahren oder andere Maschinen bedienen.

Bitte nehmen Sie Abstand davon, die Audiodatei am Tag der Meditation über unsere Webseite anzuhören. Bereiten Sie sich vor und laden Sie sie rechtzeitig herunter.

Klicken Sie hier, um zur Aethos Sound Meditation (5 Min. 4 Sek.) zu gelangen.

Klicken Sie hier, um zur Aethos Sound Meditation (30 Min.) zu gelangen.

 


Aus dem Amerikanischen von Sarah Heidelberger
Copyright der Übersetzung: AMRA Verlag, Hanau, Germany

 

Diese und alle vorangegangenen Planetenbotschaften der Hathoren aus den Jahren 2010 bis 2012 findet ihr auf Deutsch hier. Die gesammelten Botschaften aus den Jahren 2003 bis 2009 enthält das Buch »AUFBRUCH INS HÖHERE BEWUSSTSEIN. WIE WIR DIE HERAUSFORDERUNGEN UNSERER ZEIT MEISTERN« von Tom Kenyon, 256 Seiten, davon 16 Seiten Hathor-Fotostrecke in Farbe, mit CD zur Aktivierung der Zirbeldrüse, gebunden, oranges Leseband, nur € 19,95. Folgt bitte den verlinkten Begriffen für weitere Bücher von Tom und Judi, einen Kalender und eine große Auswahl an Toms CDs. Hier geht es zu all unseren Veröffentlichungen mit den Hathoren.